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Kurzführung durch "How to Survive"

Samstag, 27. März ’21, 10.00 - 23.59 Uhr

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Beschreibung

Wir befinden uns aktuell in einer Krise, die die Umwelt genauso betrifft wie die Frage nach der Stellung von Kunst und Kultur in unserer Lebenswelt. „How to Survive – Kunst als Überlebensstrategie“ ist ein Ausstellungs- und Vortragsprojekt, das die Relevanz der Kunst erneut vehement behauptet. Es stellt ausgewählte internationale Positionen vor, die in Reaktion auf persönliche und gesellschaftliche Krisen neue Werke und Denkweisen entwickelt haben.

Kunst bietet die Möglichkeit, ungewohnte und neuartige Wege zu beschreiten. In Situationen, in denen es nur ja oder nein, rechts oder links zu geben scheint, kann Kunst weitere, bisher unbedachte Optionen erschließen. Die vorgestellten Künstler*innen entwickeln je eigene Positionen, die Biographisches und Gesellschaftliches, Geschichte und Gegenwart in Beziehung setzen. Katastrophen, Vertreibung und Verletzung, genauso wie Schmerz, Trauma, Erinnerung, körperliche Vergänglichkeit und Erotik spiegeln sich in den präsentierten Werken wider. Gustav Metzger (1926–2017), Shusaku Arakawa (1936–2010) und Madeline Gins (1941–2014) sowie Alina Szapocznikow (1926–1973) stehen als Ausgangspunkt stellvertretend für Künstler*innen, die in den 1960er Jahren ihre künstlerische Position gefunden haben. Sie werden in Dialog gesetzt mit internationalen Positionen aus den 1980er Jahren bis in die Gegenwart.

Durch die Ausstellung führen Carina Plath, Kuratorin, sowie die beiden wissenschaftlichen Volontäre, Paula Schwerdtfeger und Benedikt Fahrnschon, die das Thema „How to Survive“ in der Kunst verorten und aktuelle Bezüge herstellen.

Hier auf Sprengel Readymades könnt ihr außerdem virtuell durch die Ausstellung flanieren.